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Was sind Cannabinoide? Einfach erklärt

Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die mit dem sogenannten Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers interagieren können. Besonders bekannt sind die Cannabinoide der Cannabispflanze – darunter THC und CBD –, doch auch der menschliche Körper bildet eigene cannabinoidähnliche Botenstoffe.

Der Begriff wird häufig verwendet, ohne genauer zu erklären, was dahintersteckt. Dabei ist wichtig: Nicht jedes Cannabinoid wirkt berauschend, nicht jedes stammt aus Cannabis und nicht alle Cannabinoide wirken auf dieselbe Weise.

Dieser Artikel erklärt die Grundlagen.

Was sind Cannabinoide?

Cannabinoide ist ein Sammelbegriff für verschiedene chemische Verbindungen, die auf unterschiedliche Weise mit dem körpereigenen Cannabinoid-System beziehungsweise bestimmten Rezeptoren und Signalwegen interagieren können.

Grundsätzlich lassen sich drei Gruppen unterscheiden:

  • Phytocannabinoide – Cannabinoide aus der Cannabispflanze
  • Endocannabinoide – körpereigene Botenstoffe
  • synthetische Cannabinoide – künstlich hergestellte Verbindungen

Wenn im Zusammenhang mit Cannabis von Cannabinoiden gesprochen wird, sind meistens die Phytocannabinoide gemeint.

Die Cannabispflanze produziert eine große Anzahl dieser Verbindungen. Die European Union Drugs Agency (EUDA) nennt mindestens 144 verschiedene Cannabinoide, die von Cannabis gebildet werden können.

Zu den bekanntesten gehören:

  • THC
  • CBD
  • CBG
  • CBC
  • CBN

Die bloße Zugehörigkeit zur Gruppe der Cannabinoide sagt allerdings noch nicht aus, wie eine Substanz wirkt.

Wo kommen Cannabinoide vor?

Cannabinoide können unterschiedlichen Ursprungs sein.

Cannabinoide aus der Cannabispflanze

Die in Cannabis vorkommenden Cannabinoide werden als Phytocannabinoide bezeichnet.

„Phyto“ bedeutet pflanzlich.

Die Cannabispflanze bildet diese Stoffe vor allem in speziellen Drüsenhaaren, den sogenannten Trichomen. Sie befinden sich insbesondere auf den Blüten und blütennahen Pflanzenteilen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) beschreibt, dass diese Drüsenhaare ein Harz produzieren, das zu einem großen Anteil aus Cannabinoiden besteht. Besonders viele Drüsenhaare finden sich im Bereich der Blütenstände.

Cannabinoide gehören damit zur natürlichen chemischen Ausstattung der Pflanze.

Körpereigene Cannabinoide

Auch der menschliche Körper produziert eigene Substanzen, die mit Cannabinoid-Rezeptoren interagieren.

Sie werden Endocannabinoide genannt.

Zu den bekanntesten gehören:

  • Anandamid
  • 2-Arachidonoylglycerol, kurz 2-AG

Diese Stoffe sind Teil des körpereigenen Endocannabinoid-Systems.

Wichtig ist daher:

Der menschliche Körper besitzt dieses System unabhängig davon, ob Cannabis konsumiert wird.

Pflanzliche Cannabinoide wie THC können auf ein bereits vorhandenes biologisches Signalsystem einwirken.

Synthetische Cannabinoide

Cannabinoide können außerdem künstlich im Labor hergestellt werden.

Solche Verbindungen werden als synthetische Cannabinoide bezeichnet.

Sie dürfen nicht einfach mit THC oder anderen natürlichen Cannabis-Inhaltsstoffen gleichgesetzt werden. Einige synthetische Cannabinoide können erheblich stärker an Cannabinoid-Rezeptoren wirken und mit schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken verbunden sein. Die EUDA weist darauf hin, dass bestimmte synthetische Cannabinoide deutlich stärkere Vergiftungen verursachen können als klassisches Cannabis.

Welche Cannabinoide gibt es in Cannabis?

Die Cannabispflanze produziert zahlreiche Phytocannabinoide.

Einige davon sind vergleichsweise gut erforscht, während über andere bisher deutlich weniger bekannt ist.

Zu den wichtigsten Vertretern gehören:

THC

THC steht für Tetrahydrocannabinol.

Gemeint ist meistens Δ9-Tetrahydrocannabinol. THC gilt als der wichtigste psychoaktive Bestandteil von Cannabis und ist maßgeblich für den typischen Cannabisrausch verantwortlich.

CBD

CBD steht für Cannabidiol.

CBD gehört ebenfalls zu den bekanntesten Cannabinoiden, verursacht jedoch nicht die für THC typische Rauschwirkung. Das bedeutet allerdings nicht, dass CBD biologisch wirkungslos wäre. Das BfR weist darauf hin, dass CBD pharmakologische Eigenschaften besitzt.

Weitere Cannabinoide

Daneben enthält Cannabis unter anderem:

  • CBG – Cannabigerol
  • CBC – Cannabichromen
  • CBN – Cannabinol
  • THCV – Tetrahydrocannabivarin
  • CBDV – Cannabidivarin

Diese Stoffe unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Struktur, ihrer Konzentration in der Pflanze und ihrer pharmakologischen Eigenschaften.

Bei vielen weniger bekannten Cannabinoiden ist die wissenschaftliche Datenlage noch begrenzt.

Aussagen über mögliche medizinische Wirkungen sollten deshalb besonders vorsichtig bewertet werden.

Sind THC und CBD die wichtigsten Cannabinoide?

THC und CBD gehören zu den am intensivsten erforschten Cannabinoiden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sie die einzigen relevanten Inhaltsstoffe von Cannabis sind.

Die Cannabispflanze enthält ein komplexes Gemisch verschiedener Substanzen.

Dazu gehören neben Cannabinoiden unter anderem:

  • Terpene,
  • Flavonoide,
  • Fettsäuren,
  • weitere pflanzliche Verbindungen.

Wie viel THC, CBD oder andere Cannabinoide eine Pflanze enthält, kann stark variieren.

Einfluss haben beispielsweise:

  • Genetik beziehungsweise Sorte,
  • Wachstumsbedingungen,
  • Pflanzenteil,
  • Reifegrad,
  • Verarbeitung,
  • Lagerung.

Cannabis ist chemisch daher kein einheitliches Produkt.

Zwei Cannabisprodukte können sich in ihrer Zusammensetzung erheblich unterscheiden.

Wie entstehen Cannabinoide in der Pflanze?

Viele bekannte Cannabinoide liegen in der frischen Cannabispflanze zunächst überwiegend in sogenannten Säureformen vor.

Beispiele sind:

  • THCA
  • CBDA
  • CBGA

THCA ist beispielsweise eine Vorstufe von THC.

Wird THCA erhitzt, kann durch einen chemischen Prozess namens Decarboxylierung THC entstehen. Vergleichbare Vorgänge gibt es auch bei anderen Cannabinoid-Säuren.

Die EUDA beschreibt beispielsweise, dass THCA und CBDA durch Decarboxylierung in THC beziehungsweise CBD übergehen können.

Vereinfacht:

THCA → THC

CBDA → CBD

Dieser Punkt ist wichtig, weil die chemische Zusammensetzung einer frischen Cannabispflanze nicht exakt mit der eines erhitzten oder weiterverarbeiteten Cannabisprodukts übereinstimmen muss.


Wie wirken Cannabinoide im Körper?

Die Frage „Wie wirken Cannabinoide?“ lässt sich nicht mit einer einzigen Wirkung beantworten.

Verschiedene Cannabinoide besitzen unterschiedliche pharmakologische Eigenschaften.

Eine wichtige Rolle spielt dabei das Endocannabinoid-System.

Zu diesem körpereigenen Signalsystem gehören unter anderem:

  • Cannabinoid-Rezeptoren,
  • körpereigene Endocannabinoide,
  • Enzyme zu deren Bildung und Abbau.

Besonders bekannt sind die Rezeptoren CB1 und CB2.

Einige pflanzliche Cannabinoide können mit diesen Rezeptoren beziehungsweise weiteren biologischen Zielstrukturen interagieren.

THC beeinflusst beispielsweise insbesondere CB1-Rezeptoren. Dadurch können unter anderem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit verändert werden.

CBD besitzt dagegen ein anderes und komplexeres pharmakologisches Profil.

Deshalb gilt:

Cannabinoide wirken nicht alle gleich, nur weil sie zur selben Stoffgruppe gehören.


Sind alle Cannabinoide berauschend?

Nein. Nicht alle Cannabinoide verursachen einen Cannabisrausch.

Das ist eines der häufigsten Missverständnisse rund um das Thema.

THC besitzt eine ausgeprägte psychoaktive Wirkung und ist hauptsächlich für das typische „High“ verantwortlich.

CBD verursacht dagegen nicht die für THC charakteristische Rauschwirkung.

Auch andere Cannabinoide besitzen jeweils eigene pharmakologische Eigenschaften.

Die Begriffe „wirksam“, „psychoaktiv“ und „berauschend“ sollten daher nicht automatisch gleichgesetzt werden.

Eine Substanz kann biologische Prozesse beeinflussen, ohne einen typischen Cannabisrausch hervorzurufen.


Warum produziert Cannabis überhaupt Cannabinoide?

Warum die Cannabispflanze Cannabinoide produziert, lässt sich nicht ausschließlich mit ihrer Wirkung auf Menschen erklären.

Für die Pflanze erfüllen Trichome und ihre Inhaltsstoffe vermutlich verschiedene biologische Funktionen.

Untersucht werden beispielsweise mögliche Rollen bei:

  • Schutz vor Fraßfeinden,
  • Schutz vor Umweltstress,
  • UV-Strahlung,
  • Abwehr bestimmter Mikroorganismen.

Die EUDA beschreibt die cannabinoidproduzierenden Trichome unter anderem als Strukturen, die zur Verteidigung gegen Pflanzenfresser und Umweltbelastungen beitragen können.

Die Wirkungen beim Menschen sind also nicht der biologische „Zweck“, für den die Pflanze Cannabinoide produziert.


Wie viele Cannabinoide gibt es?

Eine vollständig abschließende Zahl ist schwierig anzugeben.

Je nach Definition, analytischem Verfahren und wissenschaftlicher Quelle unterscheiden sich die Angaben.

Die EUDA spricht aktuell von mindestens 144 einzigartigen Cannabinoiden, die von der Cannabispflanze synthetisiert werden können.

Das BfR nennt mehr als 120 identifizierte Cannabinoide in Hanf.

Die unterschiedlichen Zahlen widersprechen sich nicht zwangsläufig.

Sie können unter anderem auf unterschiedlichen Zeitpunkten, Definitionen und wissenschaftlichen Klassifizierungen beruhen.

Für Verbraucher ist deshalb weniger die exakte Gesamtzahl entscheidend als die Erkenntnis:

Cannabis enthält deutlich mehr Cannabinoide als nur THC und CBD.


Was bestimmt die Wirkung eines Cannabinoids?

Die Wirkung eines Cannabinoids hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören insbesondere:

Die chemische Struktur

Schon geringe Unterschiede im Molekülaufbau können dazu führen, dass Substanzen unterschiedlich mit Rezeptoren oder anderen Zielstrukturen interagieren.

Die aufgenommene Menge

Auch ein pharmakologisch aktiver Stoff wirkt nicht unabhängig von seiner Dosis.

Die Art der Aufnahme

Wie eine Substanz in den Körper gelangt, kann beeinflussen, wie schnell sie aufgenommen und verarbeitet wird.

Der individuelle Organismus

Alter, Stoffwechsel, körperliche Voraussetzungen und weitere individuelle Faktoren können die Wirkung beeinflussen.

Weitere enthaltene Stoffe

Cannabisprodukte enthalten üblicherweise nicht nur ein einzelnes Cannabinoid.

Welche Bedeutung das Zusammenspiel verschiedener Cannabinoide und anderer Pflanzenstoffe besitzt, wird wissenschaftlich weiter untersucht.

Pauschale Aussagen über einen angeblichen „Entourage-Effekt“ sollten daher nicht als gesicherte Tatsache dargestellt werden, wenn sie über die verfügbare Evidenz hinausgehen.


Warum werden Cannabinoide medizinisch erforscht?

Cannabinoide können verschiedene biologische Signalwege beeinflussen und sind deshalb für die medizinische Forschung interessant.

Besonders THC und CBD wurden bereits intensiv untersucht.

Bestimmte cannabinoidhaltige Arzneimittel werden auch medizinisch eingesetzt.

Daraus sollte jedoch nicht geschlossen werden, dass:

  • jedes Cannabinoid medizinisch wirksam ist,
  • Cannabis allgemein Krankheiten behandelt,
  • Ergebnisse aus Laborversuchen automatisch beim Menschen gelten,
  • handelsübliche Produkte denselben Effekt wie zugelassene Arzneimittel besitzen.

Bei vielen weniger bekannten Cannabinoiden stammen Erkenntnisse bislang vor allem aus präklinischer Forschung.

Das bedeutet beispielsweise aus:

  • Zellkulturstudien,
  • Laboruntersuchungen,
  • Tierversuchen.

Solche Ergebnisse können Hinweise liefern, ersetzen aber keine hochwertigen klinischen Studien am Menschen.

„Wird erforscht“ bedeutet deshalb nicht automatisch „medizinische Wirkung bewiesen“.


Sind Cannabinoide gefährlich?

Auch hier lässt sich keine pauschale Antwort geben.

Cannabinoide sind eine Stoffgruppe und keine einzelne Substanz.

Das Risikoprofil hängt davon ab, welches Cannabinoid gemeint ist.

THC kann beispielsweise:

  • Wahrnehmung verändern,
  • Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen,
  • unerwünschte psychische Wirkungen auslösen.

CBD verursacht zwar keinen typischen THC-Rausch, kann aber pharmakologisch wirken und unter anderem mit Arzneimitteln interagieren.

Bei synthetischen Cannabinoiden können wiederum deutlich andere und teilweise erheblich höhere Risiken bestehen.

Deshalb ist die Aussage:

„Cannabinoide sind gefährlich“

genauso undifferenziert wie:

„Cannabinoide sind harmlos.“

Entscheidend ist immer die konkrete Substanz.


Was sind Cannabinoide? Die wichtigsten Fakten

Cannabinoide sind eine große Gruppe chemischer Verbindungen, zu der sowohl pflanzliche als auch körpereigene und synthetisch hergestellte Stoffe gehören.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Cannabis produziert zahlreiche sogenannte Phytocannabinoide.
  • Die EUDA nennt mindestens 144 verschiedene Cannabinoide der Cannabispflanze.
  • THC und CBD gehören zu den bekanntesten Vertretern.
  • THC ist hauptsächlich für den typischen Cannabisrausch verantwortlich.
  • Nicht jedes Cannabinoid wirkt berauschend.
  • Der menschliche Körper bildet eigene Endocannabinoide.
  • Viele Cannabinoide entstehen in Cannabis zunächst als Säureformen.
  • Cannabinoide besitzen unterschiedliche pharmakologische Eigenschaften.
  • Die Wirkung lässt sich nicht auf einen einzigen Mechanismus reduzieren.
  • Viele weniger bekannte Cannabinoide sind wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht.

Wer verstehen möchte, was Cannabinoide sind, sollte sie deshalb nicht als einzelne „Wirkstoffe von Cannabis“ betrachten.

Cannabinoide sind vielmehr eine vielfältige Stoffgruppe mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften.


Häufige Fragen zu Cannabinoiden

Was sind Cannabinoide einfach erklärt?

Cannabinoide sind chemische Verbindungen, die unter anderem mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagieren können. Viele kommen natürlich in Cannabis vor. Der menschliche Körper produziert aber ebenfalls eigene Endocannabinoide.

Was sind die bekanntesten Cannabinoide?

Die bekanntesten Cannabinoide aus Cannabis sind THC und CBD. Daneben gibt es unter anderem CBG, CBN, CBC und zahlreiche weitere Verbindungen.

Wie viele Cannabinoide enthält Cannabis?

Die EUDA nennt mindestens 144 einzigartige Cannabinoide, die von der Cannabispflanze gebildet werden können.

Ist THC ein Cannabinoid?

Ja. THC beziehungsweise Δ9-Tetrahydrocannabinol ist ein Phytocannabinoid und der wichtigste psychoaktive Bestandteil von Cannabis.

Ist CBD ein Cannabinoid?

Ja. CBD steht für Cannabidiol und gehört ebenfalls zu den Phytocannabinoiden. Im Gegensatz zu THC verursacht CBD keinen typischen Cannabisrausch.

Sind alle Cannabinoide psychoaktiv?

Nein. Die einzelnen Cannabinoide unterscheiden sich deutlich. THC besitzt beispielsweise eine ausgeprägte psychoaktive Rauschwirkung, CBD dagegen nicht im für THC typischen Sinne.

Produziert der menschliche Körper Cannabinoide?

Der Körper bildet eigene Botenstoffe, die sogenannten Endocannabinoide. Sie sind Bestandteil des Endocannabinoid-Systems.

Kommen Cannabinoide nur in Cannabis vor?

Nein. Neben den pflanzlichen Phytocannabinoiden gibt es körpereigene Endocannabinoide und künstlich hergestellte synthetische Cannabinoide.


Quellen & weiterführende Informationen

Für diesen Artikel wurden bevorzugt Informationen wissenschaftlicher und öffentlicher Fachinstitutionen herangezogen.

European Union Drugs Agency (EUDA)
Informationen zu Cannabis und Cannabinoiden
->

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Informationen zu den Inhaltsstoffen der Hanfpflanze sowie THC und CBD
->

Wissenschaftliche Fachliteratur zu Phytocannabinoiden
->

Wissenschaftliche Fachliteratur zur Cannabinoid-Biosynthese
->

Wissenschaftliche Fachliteratur zum Endocannabinoid-System
->

Medizinischer Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und wissenschaftlichen Einordnung. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose, Behandlung oder individuelle medizinische Beratung.

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